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Josef Hoffmann

1870–1956
Land
Österreich
Typ
Person
Funktionen
Designer
Biografie
Geboren 15. Dezember 1870 Pirnitz, Österreich-Ungarn, (heute Brtnice, Tschechische Republik) Gestorben 7. Mai 1956 Wien, Österreich Josef Hoffmann studierte von 1892 bis 1895 Architektur an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, ab 1894 in der Meisterklasse von Otto Wagner, in dessen Büro er anschließend tätig war. 1897 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Wiener Secession und lehrte von 1899 bis 1936 als Professor an der Kunstgewerbeschule Wien. 1903 gründete er gemeinsam mit Koloman Moser und Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte, deren gestalterische Ausrichtung er maßgeblich prägte. Zu seinen wichtigsten Werken zählen das Sanatorium Purkersdorf bei Wien, das Palais Stoclet in Brüssel und das Kabarett Fledermaus in Wien. Nach seinem Austritt aus der Secession mit der Klimt-Gruppe 1905 übernahm er 1908 die Gesamtplanung der „Wiener Kunstschau“. Hoffmann war Mitbegründer des Österreichischen Werkbunds und entwarf unter anderem das Österreichhaus für die Deutsche Werkbundausstellung in Köln (1914), den österreichischen Pavillon auf der Exposition des Arts décoratifs et industriels modernes in Paris (1925) sowie den österreichischen Pavillon für die Biennale in Venedig (1934). Ab den 1920er Jahren realisierte er zahlreiche Wohnhausanlagen für die Gemeinde Wien, darunter vier Reihenhäuser in der Wiener Werkbundsiedlung. Nach der Auflösung der Wiener Werkstätte 1932 setzte er seine architektonische Arbeit bis in die 1950er Jahre fort.