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Alvar Aalto

1898–1976
Land
Finnland
Typ
Person
Funktionen
Designer
Biografie
Geboren 3. Februar 1898 Kuortane, Finnland Gestorben 11. Mai 1976 Helsinki, Finnland Alvar Aalto studierte von 1916 bis 1921 Architektur an der Technischen Universität Helsinki und eröffnete 1923 sein Büro für Architektur und monumentale Kunst in Jyväskylä. 1924 begann seine Zusammenarbeit mit Aino Maria Marsio, die er im selben Jahr heiratete. Nach seiner Tätigkeit in Turku entwickelte er gemeinsam mit Otto Korhonen neue Verfahren für gebogenes Schichtholz und realisierte das Sanatorium in Paimio (1929–1933), ein Schlüsselwerk der modernen Architektur. 1935 wurden die Bibliothek in Viipuri fertiggestellt. Gemeinsam mit Aino Aalto, Marie Gullichsen und Nils-Gustav Hahl gründete er im selben Jahr die Firma Artek. International bekannt wurde Aalto durch die Ausstellung "Alvar Aalto. Architecture and Furniture" im Museum of Modern Art in New York (1938) und den Finnischen Pavillon der Weltausstellung in New York (1939). Zu seinen wichtigsten Bauten zählen außerdem die Villa Mairea in Noormarkku, das Haus der Kultur in Helsinki (1956), das Gebäude der Nationalen Rentenversicherungsanstalt in Helsinki (1957), das Maison Louis Carré bei Paris (1959) sowie die Finlandia-Halle in Helsinki (1975). Von 1946 bis 1948 war er Gastprofessor am Massachusetts Institute of Technology. Aalto war ab 1955 Mitglied der Finnischen Akademie und von 1963 bis 1968 deren Präsident. Zu seinen bedeutendsten Auszeichnungen zählen die Goldmedaille des Royal Institute of British Architects (1957), die Goldmedaille des American Institute of Architects (1963) und der Orden Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste (1969). Nach seinem Tod führte seine zweite Frau Elissa Aalto das Büro bis 1994 weiter.